Kurz gesagt: Die Prüfung ortsveränderlicher Betriebsmittel beginnt bei uns ab 4,30 € pro Gerät zzgl. Anfahrt und Dokumentation. Ortsfeste Anlagen werden individuell kalkuliert, da hier der Aufwand stark vom Anlagentyp abhängt. Die folgenden Abschnitte erklären, wovon der tatsächliche Preis im Einzelfall abhängt.
Ein weiterer Kostenfaktor ist die Art der zu prüfenden Betriebsmittel. So ist die Prüfung eines 400-Volt-Geräts oder einer komplexen Maschine in der Regel aufwendiger als die eines klassischen 230-Volt-Betriebsmittels. Hinzu kommen organisatorische Faktoren wie Anfahrten, Übernachtungen, Prüfungen außerhalb der regulären Arbeitszeiten oder zusätzlicher Aufwand, beispielsweise wenn Kabelkanäle geöffnet, Leitungen freigelegt und nach der Prüfung wieder fachgerecht montiert werden müssen.
Auch die Qualität der Prüfung beeinflusst den Preis. Regelmäßige Schulungen der Prüfpersonen, kalibrierte Messgeräte, hochwertige Prüfsoftware und eine rechtssichere Dokumentation verursachen Kosten, sind jedoch wichtige Voraussetzungen für eine fachgerechte und nachvollziehbare Prüfung.
Wer Angebote für eine DGUV V3 Prüfung vergleicht, sollte nicht ausschließlich auf den Gerätepreis achten. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, welche Leistungen im Angebot tatsächlich enthalten sind. Zwei Angebote können auf den ersten Blick nahezu identisch wirken, sich im Leistungsumfang jedoch erheblich unterscheiden.
Achten Sie deshalb unter anderem auf folgende Punkte:
Werden die Prüfungen ausschließlich von qualifizierten Elektrofachkräften durchgeführt?
Sind die eingesetzten Messgeräte regelmäßig kalibriert?
Sind alle erforderlichen Messungen, Sichtprüfungen und Funktionsprüfungen im Preis enthalten?
Erhalten Sie eine vollständige und rechtssichere Dokumentation mit allen Messergebnissen?
Werden festgestellte Mängel übersichtlich dokumentiert und bewertet?
Sind Anfahrt, Dokumentation oder Arbeiten außerhalb der regulären Arbeitszeiten bereits im Angebot enthalten oder werden diese zusätzlich berechnet?
Ein wesentlicher Preisfaktor ist außerdem die Qualifikation der eingesetzten Prüfpersonen. Prüfungen, die ausschließlich durch qualifizierte Elektrofachkräfte beziehungsweise zur Prüfung befähigte Personen durchgeführt werden, sind anders zu kalkulieren als Prüfmodelle, bei denen unterstützendes Personal eingesetzt wird. Auch regelmäßige Schulungen, Fortbildungen und der Erhalt der Fachkunde verursachen laufende Kosten, sind aber entscheidend für eine fachgerechte und belastbare Prüfung.
Auch die digitale Dokumentation kann sich erheblich unterscheiden. Während einige Dienstleister über einen QR-Code lediglich den Prüfstatus oder grundlegende Geräteinformationen bereitstellen, ermöglichen andere den direkten Zugriff auf das vollständige Prüfprotokoll mit sämtlichen Messwerten, Prüfergebnissen und Dokumentationen. Gerade bei späteren Nachfragen, Reparaturen oder behördlichen Kontrollen kann dieser Unterschied einen erheblichen Mehrwert bieten.
Ein seriöser Preisvergleich berücksichtigt deshalb nicht nur den Angebotspreis, sondern immer auch den tatsächlichen Leistungsumfang und die Qualität der durchgeführten Prüfung.
Ein besonders günstiger Preis muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Prüfung mangelhaft durchgeführt wird. Dennoch sollte bei auffallend niedrigen Angeboten genau geprüft werden, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind. Eine normgerechte DGUV V3 Prüfung umfasst deutlich mehr als einige wenige Messungen. Sie beinhaltet unter anderem die Vorbereitung, die Sichtprüfung, die erforderlichen Messungen, die Erprobung sicherheitsrelevanter Funktionen sowie eine vollständige Dokumentation der Ergebnisse.
Ein weiterer Aspekt ist die Qualifikation des eingesetzten Personals. Die Ausbildung von Elektrofachkräften, regelmäßige Weiterbildungen, die Kalibrierung der Messgeräte sowie moderne Prüfsoftware verursachen laufende Kosten. Diese Investitionen sind notwendig, um Prüfungen fachgerecht, normkonform und rechtssicher durchführen zu können.
Lassen Sie sich daher im Zweifelsfall erläutern, welche Leistungen im Angebot enthalten sind und wie die Prüfung durchgeführt wird. Ein transparenter Anbieter beantwortet diese Fragen offen und nachvollziehbar. So erhalten Sie nicht nur einen Preisvergleich, sondern auch eine realistische Einschätzung der angebotenen Leistung.
Als Orientierung: Ortsveränderliche Betriebsmittel prüfen wir ab 4,30 € pro Gerät. Die genauen Kosten hängen unter anderem von der Art der Prüfung, dem Standort des Unternehmens sowie dem tatsächlichen Prüfaufwand ab
Der Preis einer DGUV V3 Prüfung setzt sich aus einzelnen Leistungsbestandteilen zusammen. Für bestimmte Leistungen können pauschale Preise vereinbart werden, zum Beispiel für die Prüfung eines ortsveränderlichen Betriebsmittels, die Dokumentation oder eine Inventarisierung mit QR-Code.
Wichtig ist dabei, dass klar definiert ist, welche Leistung im Preis enthalten ist. Die reine Prüfung eines Betriebsmittels ist nicht automatisch mit zusätzlicher Inventarisierung, erweiterten Dokumentationswünschen, Anfahrt oder organisatorischem Mehraufwand gleichzusetzen.
Das Ziel einer DGUV V3 Prüfung besteht nicht im Anbringen einer Prüfplakette, sondern in der fachgerechten Beurteilung des sicherheitstechnischen Zustands eines elektrischen Betriebsmittels. Dafür sind entsprechend qualifizierte Prüfer, geeignete Messtechnik und eine nachvollziehbare Dokumentation erforderlich.
Die Kosten einer DGUV V3 Prüfung unterscheiden sich je nach Leistungsumfang. Während die eigentliche Prüfung eines Betriebsmittels nach einem festgelegten Ablauf erfolgt, können sich zusätzliche Leistungen auf die Gesamtkosten auswirken.
Hierzu gehören beispielsweise die Einsatzplanung, An- und Abfahrt, Dokumentationsanforderungen, Inventarisierungen mit QR-Code, Arbeiten außerhalb der regulären Arbeitszeiten oder weitere individuelle Kundenwünsche.
Der eigentliche Prüfaufwand pro Betriebsmittel bleibt dabei unverändert. Jedes elektrische Betriebsmittel muss unabhängig von der Gesamtstückzahl einer Sichtprüfung, den erforderlichen Messungen, einer Funktionsprüfung, einer fachlichen Beurteilung sowie einer Dokumentation unterzogen werden.
Aus diesem Grund sollten Angebote nicht ausschließlich anhand eines Gerätepreises verglichen werden, sondern immer auf Grundlage des gesamten Leistungsumfangs.
Unternehmen stellen häufig fest, dass sich Angebote verschiedener Prüfdienstleister deutlich unterscheiden. Ursache sind meist nicht die eigentliche Prüfung der Betriebsmittel, sondern Unterschiede im Leistungsumfang, der Qualifikation des eingesetzten Fachpersonals, der Messtechnik, der Dokumentation oder zusätzlichen organisatorischen Leistungen.
Der eigentliche Prüfaufwand pro Betriebsmittel bleibt dabei unverändert. Jedes elektrische Betriebsmittel muss unabhängig von der Gesamtstückzahl entsprechend den geltenden Vorgaben geprüft, fachlich beurteilt und dokumentiert werden.
Angebote sollten deshalb immer auf Grundlage des gesamten Leistungsumfangs und nicht ausschließlich anhand des Angebotspreises verglichen werden.
Der Preis sollte daher niemals das alleinige Auswahlkriterium sein. Der Arbeitgeber bleibt auch bei der Beauftragung eines externen Prüfdienstleisters dafür verantwortlich, eine geeignete und für die jeweilige Prüfaufgabe ausreichend qualifizierte Person auszuwählen. Die Auswahl eines Prüfdienstleisters sollte deshalb nicht ausschließlich anhand des Angebotspreises erfolgen, sondern auch den Leistungsumfang und die fachliche Qualifikation der eingesetzten Prüfer berücksichtigen.
Ja. Ein seriöser Prüfdienstleister kann auf Grundlage der wichtigsten Eckdaten bereits im Vorfeld eine realistische Kosteneinschätzung oder ein belastbares Angebot erstellen.
Hierfür werden unter anderem die Art der Prüfung, die Anzahl und Art der Betriebsmittel, die Anzahl der Standorte sowie die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt.
In vielen Fällen ist bereits nach einem kurzen Gespräch oder anhand einer Geräteliste eine realistische Kosteneinschätzung möglich. Bei größeren oder komplexeren Projekten kann eine Besichtigung vor Ort sinnvoll sein, um den tatsächlichen Prüfaufwand zuverlässig einschätzen zu können.