Die Kosten einer DGUV V3 Prüfung gehören zu den häufigsten Fragen von Unternehmen. Eine pauschale Antwort gibt es jedoch nicht, denn der Preis hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Dazu zählen unter anderem die Art der Prüfung, der Standort des Unternehmens sowie der tatsächliche Prüfaufwand vor Ort.
Deshalb sollten Unternehmen Angebote nicht ausschließlich nach dem Preis vergleichen. Entscheidend ist vielmehr, welche Leistungen im Angebot enthalten sind und ob die Prüfung den geltenden gesetzlichen und normativen Anforderungen entspricht.
Die Kosten einer DGUV V3 Prüfung lassen sich nicht pauschal angeben. Sie hängen unter anderem von der Art der Prüfung, dem Standort des Unternehmens sowie dem tatsächlichen Prüfaufwand ab. Deshalb sollten Angebote nicht ausschließlich anhand des Preises, sondern immer anhand des enthaltenen Leistungsumfangs verglichen werden.
Der Preis einer DGUV V3 Prüfung setzt sich aus einzelnen Leistungsbestandteilen zusammen. Für bestimmte Leistungen können pauschale Preise vereinbart werden, zum Beispiel für die Prüfung eines ortsveränderlichen Betriebsmittels, die Dokumentation oder eine Inventarisierung mit QR-Code.
Wichtig ist dabei, dass klar definiert ist, welche Leistung im Preis enthalten ist. Die reine Prüfung eines Betriebsmittels ist nicht automatisch mit zusätzlicher Inventarisierung, erweiterten Dokumentationswünschen, Anfahrt oder organisatorischem Mehraufwand gleichzusetzen.
Das Ziel einer DGUV V3 Prüfung besteht nicht im Anbringen einer Prüfplakette, sondern in der fachgerechten Beurteilung des sicherheitstechnischen Zustands eines elektrischen Betriebsmittels. Dafür sind entsprechend qualifizierte Prüfer, geeignete Messtechnik und eine nachvollziehbare Dokumentation erforderlich.
Die Kosten einer DGUV V3 Prüfung unterscheiden sich je nach Leistungsumfang. Während die eigentliche Prüfung eines Betriebsmittels nach einem festgelegten Ablauf erfolgt, können sich zusätzliche Leistungen auf die Gesamtkosten auswirken.
Hierzu gehören beispielsweise die Einsatzplanung, An- und Abfahrt, Dokumentationsanforderungen, Inventarisierungen mit QR-Code, Arbeiten außerhalb der regulären Arbeitszeiten oder weitere individuelle Kundenwünsche.
Der eigentliche Prüfaufwand pro Betriebsmittel bleibt dabei unverändert. Jedes elektrische Betriebsmittel muss unabhängig von der Gesamtstückzahl einer Sichtprüfung, den erforderlichen Messungen, einer Funktionsprüfung, einer fachlichen Beurteilung sowie einer Dokumentation unterzogen werden.
Aus diesem Grund sollten Angebote nicht ausschließlich anhand eines Gerätepreises verglichen werden, sondern immer auf Grundlage des gesamten Leistungsumfangs.
Unternehmen stellen häufig fest, dass sich Angebote verschiedener Prüfdienstleister deutlich unterscheiden. Ursache sind meist nicht die eigentliche Prüfung der Betriebsmittel, sondern Unterschiede im Leistungsumfang, der Qualifikation des eingesetzten Fachpersonals, der Messtechnik, der Dokumentation oder zusätzlichen organisatorischen Leistungen.
Der eigentliche Prüfaufwand pro Betriebsmittel bleibt dabei unverändert. Jedes elektrische Betriebsmittel muss unabhängig von der Gesamtstückzahl entsprechend den geltenden Vorgaben geprüft, fachlich beurteilt und dokumentiert werden.
Angebote sollten deshalb immer auf Grundlage des gesamten Leistungsumfangs und nicht ausschließlich anhand des Angebotspreises verglichen werden.
Der Preis sollte daher niemals das alleinige Auswahlkriterium sein. Der Arbeitgeber bleibt auch bei der Beauftragung eines externen Prüfdienstleisters dafür verantwortlich, eine geeignete und für die jeweilige Prüfaufgabe ausreichend qualifizierte Person auszuwählen. Die Auswahl eines Prüfdienstleisters sollte deshalb nicht ausschließlich anhand des Angebotspreises erfolgen, sondern auch den Leistungsumfang und die fachliche Qualifikation der eingesetzten Prüfer berücksichtigen.
Ja. Ein seriöser Prüfdienstleister kann auf Grundlage der wichtigsten Eckdaten bereits im Vorfeld eine realistische Kosteneinschätzung oder ein belastbares Angebot erstellen.
Hierfür werden unter anderem die Art der Prüfung, die Anzahl und Art der Betriebsmittel, die Anzahl der Standorte sowie die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt.
In vielen Fällen ist bereits nach einem kurzen Gespräch oder anhand einer Geräteliste eine realistische Kosteneinschätzung möglich. Bei größeren oder komplexeren Projekten kann eine Besichtigung vor Ort sinnvoll sein, um den tatsächlichen Prüfaufwand zuverlässig einschätzen zu können.